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5. Endodontie-Symposium beendet mit großem Erfolg

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Tagungsbilder

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Knapp 270 Teilnehmer beteiligten sich am 5. Endodontie-Symposium in Sachsen. Das Programm begann bereits am Donnerstag mit einem Ganztageskurs in Zusammenarbeit mit Dr. Domenico Ricucci aus Italien. Schwerpunkt des praktischen und theoretischen Kurses war die Anfertigung histologischer Präparate.

Am Freitag wurden die Themen Infektionskontrolle, Diagnostik und Therapie des mikrobiell infizierten Wurzelkanalsystems erörtert. Als eine mögliche Komplikation wurde die vertikale Wurzelfraktur analysiert und es wurden mögliche Einflussfaktoren vorgestellt. Nach einer etwas lockeren Diskussion zu den Vor-und Nachteilen einzeitiger bzw. mehrzeitiger Wurzelkanalbehandlungen wurde der Saal als Folge eines Alarms geräumt und die Löschzüge der Dresdner Feuerwehr rückten an. Entwarnung gab es dann schnell und mit einem Come together bei einer Flamenco Darbietung klang der Abend aus.

Der dritte Veranstaltungstag startete mit mehreren Falldemonstrationen aus der Praxis. Die Analyse resorptiver Prozesse aus parodontologischen und endodontologischen Gründen ließen die unterschiedlichen Formen und die große Häufigkeit in der Praxis erkennen, so dass wichtige Konsequenzen für die Diagnostik und Therapie abgeleitet werden konnten. Also Fortsetzung zum vorangegangenen Symposium wurden Forschungsarbeiten aus der Dresdner Universität vorgestellt, die sich mit dem Thema der Verbundwerkstoffe im Zusammenhang der Reinigung von Wurzelkanalsystemen auseinander setzen. Zum Abschluss erfolgte eine Gegenüberstellung reziprokierender und rotierender NiTi-Feilen mit praktischen Hinweisen und die Vorstellung von Hinweisen, wie man auch bei Komplikationen den Kopf nicht gleich in den Sand stecken muss.